International University in Germany Bruchsal gGmbH – staatlich anerkannte wissenschaftliche Hochschule

Daten
Kurzname: Bruchsal IU
Träger: privater Träger
Studenten: 126 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Baden-Württemberg

Kontakt
Straße: Campus 3
Ort: 76646 Bruchsal
Telefon: 07251/700-0
Fax: 07251/700-150
Homepage: http://www.i-u.de
International University in Germany Bruchsal gGmbH

International University in Germany Bruchsal gGmbH

Die International University in Germany in Bruchsal wurde 1998 gegründet und stand damals unter einer privaten Trägerschaft. Diese Hochschule gibt es jedoch nicht mehr. Im Jahre 2009 wurde der Betrieb komplett eingestellt. Der Grund für die Einstellung hat damit zu tun gehabt, dass die Finanzierung nicht mehr möglich war. Es wurden bereits Jahre vorher Verluste gemacht, die nicht mehr tragbar waren. So haben sich die Investoren dazu entschieden, die laufenden Kosten nicht mehr auszugleichen. Die letzten Studenten, die kurz vor der Schließung an der Hochschule immatrikuliert waren, haben ihren Abschluss noch machen können.


Da die IU Bruchsal ein Teil der deutschen Hochschullandschaft war und zahlreiche Absolventen hervorgebracht hat, wird auch diese Bildungsstätte vollständiger halber hier erwähnt. Die International University wurde wie bereits erwähnt von mehreren Investoren finanziert. Zu diesen Investoren gehörten namhafte Unternehmen wie SAP, Bosch, Deutsch Telekom oder IBM. Diese aufgezählten Investoren waren nicht die einzigen. Beteiligt waren noch zahlreiche andere Unternehmen, die versucht haben eine spezialisierte Bildungsstätte auf die Beine zu stellen und von den Fachkräften zu profitieren.


Der Betrieb der Fachhochschule begann mit etwa 30 Studenten, die auch alle ihre Abschlüsse machen durften. Danach kam es öfters zu Schwierigkeiten innerhalb der Universitätsleitung mit der Folge, dass der Vorstand ausgetauscht wurde. Aber auch dann ging es der IU Bruchsal nicht sonderlich gut, denn weitere Erfolgsmomente blieben aus. Der Schwerpunkt lag in den wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen. Insbesondere wollte man den Studenten in kleinen Gruppen intensiv auf das Berufsleben vorbereiten. Hier sollten nicht nur die theoretischen Aspekte der Fächer ermittelt werden. Der Studenten sollte den Praxisbezug kennen lernen, indem diese schon früh genug mit großen Unternehmen in Kontakt gebracht wurden. Ziel war es, die Manager von morgen auszubilden, die in Führungsspitzen von Firmen arbeiten sollten.


Die Lehremethode an der Fakultät kann eigentlich nicht bemängelt werden, hier wurde qualitativ ausgebildet. Die Studenten wurden von sehr guten und teilweise anerkannten Dozenten unterrichtet. Das Problem dieser Misere lag in der falschen Kalkulation. Die Ausgaben waren für einen Normalbetrieb viel zu hoch. Man hatte sich wahrscheinlich darauf ausgeruht, dass die Investoren schon die Beträge beisteuern würden und sich nicht darum bemüht, die Hochschule selbst tragfähig zu machen. Das Konzept ging jedoch nicht auf und die Geldgeber entschieden nacheinander, ihre Unterstützung zu beenden.