Evangelische Hochschule für soziale Arbeit und Diakonie

Daten
Kurzname: Hamburg EvH
Träger: kirchlicher Träger
Studenten: 301 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Hamburg

Kontakt
Straße: Horner Weg 170
Ort: 22111 Hamburg
Telefon: 040/65591-180
Fax: 040/65591-228
Homepage: http://www.ev-hochschule-hh.de
Evangelische Hochschule für soziale Arbeit und Diakonie

Evangelische Hochschule für soziale Arbeit und Diakonie

Die Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie in Hamburg wurde 1971 gegründet und steht unter kirchlicher Trägerschaft. Sie bietet die Studiengänge Sozialpädagogik und Diakonie an. Jedes Semester bewerben sich ca. 300 Interessenten für diesen Studiengang. Allerdings werden nur 65 Akademiker aufgenommen. Eingeschrieben sind ca. 400 Studenten, die von 10 Professoren unterrichtet werden. Weitere Unterstützung gewähren die 30 Lehrbeauftragten.


Ein besonderes Merkmal der evangelischen Hochschule in Hamburg besteht in ihrem integrierten Studienmodell. Neben der sozialwissenschaftlichen und diakonischen Ausbildung wird auf die praktische Erfahrung großen Wert gelegt. Es bestehen mehrere Kooperationen zu andern Trägern, wie Kirche oder Diakonie. An diesen Ausbildungsstationen sammeln die Akademiker ihre ersten praktischen Erfahrungen. Sobald sie mit dem Studium fertig sind, arbeiten sie in der Regel auch in den Partnerinstitutionen. Die Chancen auf einen Berufseinstieg direkt nach dem Studium stehen also sehr gut.


Der erste Schritt für eine Zulassung erfolgt durch schriftliche Einreichung der Bewerbungsunterlagen. Wie bereits erwähnt, werden aufgrund der geringen Kapazitäten die meisten Erstbewerber abgelehnt. Um zwischen den ganzen Interessenten qualitativ selektieren zu können, müssen die Studenten eine Aufnahmeprüfung schreiben. Außerdem kommt es zu einem persönlichen Gespräch zwischen dem einzelnen Bewerber und der Prüfungskommission. In diesem Gespräch geht es den Prüfern nicht nur um die Fachkenntnisse des Bewerbers. Ein entscheidender Faktor ist auch die charakterliche Eignung des Bewerbers für das Studium. Der persönliche Test wird sogar mehr gewichtet, als die schriftliche Prüfung.


Die Studenten werden während ihres Studiums mit zahlreichen Forschungsprojekten konfrontiert. Hierdurch soll das wissenschaftliche Verständnis in praktischer Hinsicht gestärkt werden. Die Forschungen sind meisten mittels Drittmittel finanziert. Die Forschungsprojekte umfassen die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation von sozialpädagogischer und sozialer Praxis, die Entwicklung und Überprüfung von Handlungsmodellen und Methoden der Sozialen Arbeit und Diakonie, sowie Sozialraumanalysen und Bedarfserhebungen im Hinblick auf damit verbundene Aufgabenstellungen für Soziale Arbeit und Diakonie.


Eine ideale Lernatmosphäre bildet die umfangreich ausgestattete Bücherei der Hochschule. Zu finden sind ca. 19000 Bücher und 55 regelmäßig aktualisierte Zeitschriften. Diese kann man sogar im Online Katalog durchstöbern. Es handelt sich hierbei sowohl um eine Präsenz- als auch eine Ausleihbibliothek. Viele wichtige Werke sind eigentlich oft vergriffen, so dass man den Büchern nachrennen muss. Die Hochschule stellt jedoch von den begehrtesten Büchern gleich mehrere zur Verfügung, sodass jeder seine Aufgaben schnell und unkompliziert erledigen kann. Die Bücherei verfügt zudem über ein WLAN-Netz, es ist hier also auch möglich mit seinem Klapprechner zu arbeiten.