Fachhochschule Gießen-Friedberg

Daten
Kurzname: Gießen-Friedberg FH
Träger: öffentlicher Träger
Studenten: 10354 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Hessen

Kontakt
Straße: Wiesenstraße 14
Ort: 35390 Gießen
Telefon: 0641/309-0
Fax: 0641/309-2901
Homepage: http://www.fh-giessen-friedberg.de
Fachhochschule Gießen-Friedberg

Fachhochschule Gießen-Friedberg

Die Fachhochschule Gießen-Friedberg wurde im Jahre 1971 gegründet und hat an den genannten zwei Standorten und zusätzlich in Wetzlar insgesamt rund 12.600 Studierende. Alle drei Standorte  sind durchschnittlich 40 km voneinander entfernt und bieten jeweils unterschiedliche Fachbereiche an. Im Vergleich zu anderen Fachhochschulen in Deutschland hat diese FH eine beachtlich hohe Zahl an Studenten. So wurde sie im Wintersemester 2009/10 zur viertgrößten FH der Bundesrepublik gewählt.


Das Studienangebot ist breit gefächert und umfasst mehr als fünfzig Studiengänge. Diese sind in elf Fachbereiche unterteilt, wobei die Sozial- und Kulturwissenschaften sowohl in Gießen, als auch in Friedberg angeboten wird. Darüberhinaus findet man in Gießen sechs weitere Fachbereiche wie Bauwesen, Wirtschaft sowie Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik. Am Standort Friedberg werden vier weitere Fachbereiche wie Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik angeboten.


In Wetzlar befindet sich lediglich das wissenschaftliche Zentrum dualer Hochschulstudien, Studium Plus. Das Studium Plus Konzept wurde gemeinsam mit regionalen Unternehmen und den Industrie- und Handelskammern entwickelt. Das Besondere hierbei ist die außergewöhnliche Nähe zur Praxis. Die Studenten sind nämlich neben ihrem Studium auch in einem Unternehmen angestellt. Der regelmäßige Austausch zwischen wissenschaftlicher Ausbildung und realitätsgetreuen Projekten ermöglicht eine ideale Vertiefung in das jeweilige Studienfach und zeigt dem Studenten Sichtweisen, die mit einem überwiegend theoretischen Studieninhalt nicht möglich wären.


Wer sich für ein Studium an der FH Gießen-Friedberg interessiert, sollte sich auf der Homepage zunächst darüber informieren, ob ein numerus clausus festgelegt wurde. Die Hochschule hat hierzu tabellarisch die genaue Note für die letzten Semester aufgelistet. Dabei erkennt man jedoch, dass der NC relativ niedrig ist und dementsprechend der überwiegende Teil der Bewerber aufgenommen wird.  Für das beliebte Studienfach Architektur beispielsweise reicht es, eine durchschnittliche Abiturnote bis zu 3,1 zu haben. Bei Medieninformatik wird sogar lediglich 3,3 als Grenze gesetzt (stand WS 10/11).


Um sich für ein Studienfach anmelden zu können, benötigt man das vorgefertigte Bewerbungsformular der Hochschule. Dieser kann direkt vor Ort abgeholt oder per frankierten Rückumschlag angefordert werden.


Die Studienkosten belaufen sich auf einen bestimmten Beitrag pro Semester. Dieser setzt sich aus einem Teil für das Studentenwerk, einem Teil für die Studierendenschaft, weiteren Verwaltungskosten und dem Semesterticket zusammen. Da die Höhe des Beitrags geringfügig variieren kann, ist es ratsam sich auf der Internetseite der Hochschule genauer zu informieren.