Hochschule Fresenius

Daten
Kurzname: Idstein HFresen
Träger: privater Träger
Studenten: 1149 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Hessen

Kontakt
Straße: Limburger Straße 2
Ort: 65510 Idstein
Telefon: 06126/9352-0
Fax: 06126/9352-10
Homepage: http://www.hs-fresenius.de
Hochschule Fresenius

Hochschule Fresenius

Die Hochschule Fresenius in Idstein ist eine private Bildungsstätte mit einer gut 150 jährigen Tradition. Der Hauptsitz liegt im Hessischen Idstein; seit ihrer Gründung im Jahre 1848 wurden jedoch an sechs weiteren Standorten wie Köln, Frankfurt am Main und München sowie Wien weitere Hochschulen eröffnet. Die Schwerpunkte an den einzelnen Standorten variieren zwischen Wirtschaft, Gesundheit und Naturwissenschaften.


Die Fresenius Societas Europaea betreibt in verschiedenen Bereichen Spitzenforschung und ist in den jeweiligen Segmenten einer der weltweit führenden Unternehmen. So ist sie beispielsweise mit ihren Produkten und Dienstleistungen für chronische Nierengeschädigte weltweit führend oder z.B. eines der größten Anbieter von privaten Krankenhäusern in Deutschland. Unter den weltweit mehr als 130.000 Beschäftigten versucht die Firma eigene Fachkräfte über die sieben Fresenius Hochschulen auszubilden und in ihren Tätigkeitsfeldern einzusetzen. Als Absolvent hat man also gute Chancen direkt einen Arbeitsplatz in einem Weltkonzern zu finden. Sollte es dennoch nicht dazu kommen, hat man immer noch einen international anerkannten Abschluss und kann sich für weitere Aufgaben zur Verfügung stellen.


Am Standort Idstein werden die meisten Studiengänge angeboten. Hier findet man in den drei Fachbereichen insgesamt 13 Bachelor- und zwei Masterstudiengänge. Im Fachbereich Chemie & Biologie kann man Wirtschaftschemie oder Internationales Bachelor für angewandte Chemie studieren. Der Fachbereich Gesundheit beinhaltet die drei Studiengänge Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie. Wirtschaft & Medien ist der größte Fachbereich und umfasst acht Studiengänge wie Wirtschaftsrecht, Wirtschaftspsychologie und Logistik & Handel.


Sobald eines der Bachelorstudienfächer abgeschlossen wurde, hat man in Idstein die Möglichkeit seinen Master zu machen. Dies ist jedoch nur in einem studienrelevanten Fach möglich. Die Naturwissenschaftler können ihren Master zum Thema Bio- and Pharmaceutical Analysis absolvieren. Studenten mit einem Bachelorabschluss in einem wirtschaftlichen Bereich hingegen können sich im Masterfach International Pharmacoeconomics & Healt Economics versuchen.


Die Bewerbung für ein Bachelorstudium muss jeweils an den gewünschten Standort gesendet werden. Dabei sollten bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Grundsätzlich wird eine allgemeine, aber auch fachgebundene Hochschulreife verlangt. Darüberhinaus wird in jedem Studiengang eine Aufnahmeprüfung durchgeführt, um sich über die Eignung des Bewerbers zu vergewissern. Manche Studienfächer setzen zudem ein Vorpraktikum voraus. Um mehr über die genauen Bedingungen zu erfahren, empfiehlt es sich, die Homepage der Fresenius Hochschule zu besuchen. Hier erhält man alle notwendigen Informationen darüber, wie eine vollständige Bewerbung auszusehen hat.


Idstein befindet sich im Südwesten Hessens und ist ein Teil des Rheingau-Taunus-Kreises. Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist lediglich 20 km, Frankfurt am Main etwa 50 km entfernt. Die Innenstadt Idsteins ist geprägt von alten Häusern im für das Bundesland typischen Fachwerkhausstil. Hier finden alljährliche zahlreiche Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt mit den unzähligen Lichterketten oder das berühmte Jazz Festival   statt. Das Festival zieht bereits seit mehr als 20 Jahren tausende von Besucher an. Drei Tage lang bieten bis zu 80 Jazzgruppen auf mehreren Bühnen bestes Musikerlebnis an.


Man begegnet in Idstein zahlreichen historisch wertvollen Bauwerken wie der Höerhof oder das Residenzschloss des Grafen Ludwigs aus dem 17. Jahrhundert. Eine weltweite Bekanntheit hat der Limes, eine 550 km langen Grenze, die bereits 86 n. Chr. von den Römern gezogen wurde. Die Außengrenze des Römischen Reichs wurde im Jahre 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.