Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover

Daten
Kurzname: Hannover FHDW
Träger: privater Träger
Studenten: 528 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Niedersachsen

Kontakt
Straße: Freundallee 15
Ort: 30173 Hannover
Telefon: 0511/28483-70
Fax: 0511/28483-72
Homepage: http://www.fhdw-hannover.de/
Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover

Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover

Die Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover ist eine private Bildungsstätte und wurde im Jahre 1996 vom Bildungszentrum für informationsverarbeitende Berufe gGmbH gegründet. Wie der Name bereits andeutet, konzentriert sich die Hochschule darauf, ihre Studenten für Spitzenpositionen in der Wirtschaft auszubilden. Im internationalen Vergleich sind die deutschen Absolventen deutlich älter. Diesem Manko möchte die FHDW mit ihrem intensiven Studienmodell entgegenwirken. Hier werden bereits nach sechs Semestern Bachelor- und nach nur vier Semestern Masterabsolventen verabschiedet.  Den Studieninteressierten erwartet also ein temporeiches und anspruchsvolles Studium, das mit einer außergewöhnlich hohen Anzahl an betrieblichen Praxisübungen ausgestattet ist. Die Absolventen haben dadurch erfahrungsgemäß keine Probleme, den Übergang in das Berufsleben zu meistern. Auch die regelmäßig durchgeführten Hochschulrankings unterstreichen die Qualität der FH. Das Online-Magazin karriere.de, das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) sowie der Zeit Studienführer vergaben ihr im Jahre 2009/2010 die Note -sehr gut- für die besondere Betreuung ihrer Studierenden auch nach dem Abschluss, die hohe und effektive Praxisverknüpfung sowie die gesamte Studiensituation.


Das Studienangebot umfasst drei Bachelor- und zwei Masterstudiengänge. Darüberhinaus gibt es im Bereich der Betriebswirtschaftslehre noch ein berufsbegleitendes Fach. Zu den drei Bachelorstudiengängen gehören Informatik, Wirtschaftsinformatik und BWL. Wegen der geringen Anzahl an Studenten begegnet man im Unterricht nicht mehr als 30 Teilnehmern. Nur auf diese Art kann nämlich die individuelle Betreuung gewährleistet werden. Die Studenten schätzen darüberhinaus die kostenlos bereitgestellten Skripte zum jeweiligen Unterricht. Die Professoren an der FHDW sind nämlich dazu verpflichtet, für jede Vorlesung ein Skript anzufertigen und zu verteilen. Genauso müssen auch die Studenten während ihrer Praxisphasen 20-40 seitige Projektarbeiten erstellen. Dadurch soll in Zusammenarbeit mit den Lehrenden der Bezug zwischen Theorie und Praxis nochmals genauer reflektiert werden.

Die Masterstudiengänge umfassen die beiden Fachgebiete der Business Process Administration sowie der Business Process Engnineering. Die Zulassung für diese Fächer erfordert einen überdurchschnittlich guten Bachelorabschluss, der inhaltlich mit dem Masterfach relevant ist. Aktuell wird eine Gesamtnote gefordert, die besser als 2,4 sein sollte (Stand 01/11).


Die Studiengebühren sind an der FHDW relativ hoch, sollten jedoch nicht mit staatlichen Hochschulen verglichen werden. Die Absolventen verfügen hier nämlich über ein besseres Know-How und müssen beim Berufseinstieg weder mit theoretischen noch mit praktischen Lücken kämpfen. Darüberhinaus bestehen anhand der engen Zusammenarbeit der Hochschule mit namhaften Unternehmen aus der Finanzdienstleistung, der Logistik und der Versicherung wie z.B. Unicredit, HDI oder Höft&Wessel sehr gute Chancen, einen Arbeitsplatz in hohen Positionen zu erhalten.

Auch außerhalb Niedersachsens sind derartige Bewerber für die mittlere oder höhere Managementebene gerne gesehen.