Fachhochschule der Deutschen Bundesbank

Daten
Kurzname: Hachenburg FHBundesbank
Träger: privater Träger
Studenten: 210 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Rheinland-Pfalz

Kontakt
Straße: Schloss
Ort: 57627 Hachenburg
Telefon: 02662/83-1
Fax: 02662/83-499
Homepage: http://www.fh-bundesbank.de
Fachhochschule der Deutschen Bundesbank

Fachhochschule der Deutschen Bundesbank

Die Fachhochschule der  Deutschen Bundesbank wurde 1976 gegründet und befindet sich in Rheinland-Pfalz Hachenburg. Der Unterricht findet in den historischen Räumlichkeiten des Schloss Hachenburg statt, welches auch gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt ist. Ursprünglich wurde das Schloss im Jahre 1180 als Burg gegründet; sie hat somit eine nahezu 850 jährige Geschichte zu erzählen.


Neben der Deutschen Bank profitiert auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)  von den Absolventen der Fachhochschule. Das Studium dauert in der Regel drei Jahre und beinhaltet einen Lehrplan, der eng an die Anforderungen der künftigen Arbeitgeber gerichtet ist. Bei Studenten mit einer abgeschlossenen Bankausbildung verkürzt sich das Studium um sechs Monate, da es für sie nicht notwendig ist, an bestimmten praktischen Lehrveranstaltungen teilzunehmen.


Die Absolventen haben sehr gute Chancen, eine Karriere im gehobenen Dienst der BaFin oder der Deutschen Bank zu machen. Von Beginn an werden die Studenten anhand der zahlreichen Praxisphasen in den verschiedenen Dienststellen mit den Aufgabenfeldern der Bundesbank und der BaFin vertraut gemacht.


Das Studienangebot umfasst elf Fächer und behandelt Themengebiete wie Bankbetriebslehre, allgemeine BWL, Zentralbankbetriebslehre und Recht. Dabei ist das Studium in drei Abschnitte aufgeteilt. Im Grundstudium geht es grundsätzlich darum, die Teilnehmer an das Thema heranzuführen, um in ersten Abschnitt des Hauptstudiums die Schwerpunkte behandeln zu können. Das Hauptstudium II dient anschließend zur Vertiefung des Wissens und der Spezialisierung. Im Studienfach allgemeine BWL beispielsweise geht es im Grundstudium unter anderem um die Einführung in die Betriebswirtschaftslehre sowie in die Entscheidungslehre und den verschiedenen Planungsmethoden. Daraufhin befasst man sich im Hauptstudium I um konkrete Themen wie Unternehmensfinanzierung und Investitionsplanung und –entscheidung. Im Hauptstudium II wird man mit Themengebieten wie Personalmanagement, Konzepte und Methoden des Controllings und betriebswirtschaftliche Organisationslehre konfrontiert. Dabei merkt man, wie die Studenten mit Ablauf des Studiums immer näher an die eigentlichen Tätigkeiten im Beruf herangeführt werden. Mit den integrierten praktischen Übungen in den Filialen, der Hauptverwaltung und Zentrale sollen nämlich beim Übergang in das Berufsleben keine Lücken entstehen. Der Nachwuchs an Fachkräften findet sich innerhalb kurzer Zeit sofort zu Recht und übernimmt verschiedene Arbeiten im mittleren Management wie die Leitung von Arbeitseinheiten, die Vertretung eines Filialleiters oder die Tätigkeiten eines qualifizierten Sachbearbeiters.