Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

Daten
Kurzname: Mannheim HfM
Träger: öffentlicher Träger
Studenten: 623 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Baden-Württemberg

Kontakt
Straße: N 7, 18
Ort: 68161 Mannheim
Telefon: 0621/292-3512
Fax: 0621/292-2072
Homepage: http://www.muho-mannheim.de
Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in Mannheim besteht in ihrer jetzigen Form seit 1971, ihre Wurzeln gehen jedoch bis ins Jahr 1756 zurück. Damals unterstützte der kurfürstliche Hof pfälzische Studenten in der Instrumental- und Vokalmusik. Im Jahre 1776 berichtete die Mannheimer Zeitung erstmals über den ersten öffentlichen Lehrstuhl für Tonwissenschaften und Tonsezkunst an der Mannheimer Tonschule. Schon damals hatte die Bildungsstätte ein international hohes Niveau. In der jetzigen Form besteht die Musikhochschule seit 1971.


An der Musikhochschule können vier verschiedene Abschlüsse erlangt werden. Zum einen das Staatsexamen in Lehramt an Gymnasien, zum anderen den Diplom in den Fächern der künstlerischen Ausbildung, als Musikleherer, in Jazz bzw. Popularmusik und weiteren Zusatzstudiengängen mit insgesamt zehn Hauptfächern wie Vokalkorrepetition, Kammermusik für Pianisten und Komposition. Weiterhin werden die drei Bachelorstudiengänge Jazz/Popularmusik, Bachelor of Music mit künstlerischem Schwerpunkt und Bachelor of Music mit künstlerisch pädagogischem Schwerpunkt angeboten. Sobald man eines der genannten Bachelorfächer erfolgreich abgeschlossen hat, kann man sich für das Masterstudiengang Jazz/Popuplarmusik oder für das künstlerische Masterfach bewerben. In der solistischen Ausbildung ist es zudem möglich, ein Teilzeit- oder ein Ausbaustudium zu beginnen.


Die Zulassung für eines der genannten Studiengänge ist an einigen Voraussetzungen geknüpft. Eine allgemeine Hochschulreife wird zwar grundlegend verlangt, ist aber außergewöhnlichem Talent überflüssig. Die Aufnahmeprüfungen sind jedoch für jeden obligatorisch.


Wer beispielsweise im Fachbereich Jazz/Popularmusik Schlagzeug als Hauptfach wählt, muss bei der Aufnahmeprüfung ein Jazzstück mit Swingfeeling und ein Stück in binärem Rhythmus spielen (Latin, Fusion). Dabei können eigene Musiker oder CDs nicht mitgebracht werden, die Hochschule stellt eine Band zur Verfügung. In dem Vorspiel ist es vor allem wichtig, die Prüfer in einem 4/4 oder 8/8 Solochorus überzeugen zu können. Dabei muss unter anderem eine Snaredrumetüde mit Rudiments, besonders mit ostinater Fußbegleitung vorgetragen werden. Über die genauen Inhalte, die in der Aufnahmeprüfung verlangt werden, informiert die Homepage der Musikhochschule ausführlich. Empfehlenswert ist auch, ein persönliches Gespräch mit dem Sekretariat und dem jeweiligen Fachbereich zu suchen.


Abschließend kommt noch eine Prüfung in Gehörbildung und Musiktheorie hinzu. Bei letzterem wird beispielsweise die Notation von Skalen, Akkorden und Intervallen in Drei- und Vierklängen mit Umkehrungen abgefragt. Grundsätzliche läuft das Aufnahmeverfahren in den anderen Studiengängen identisch. Lediglich die Inhalte ändern sich.