Hochschule der Bildenden Künste Saar

Daten
Kurzname: Saar HBK
Träger: öffentlicher Träger
Studenten: 284 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Saarland

Kontakt
Straße: Keplerstraße 3-5
Ort: 66117 Saarbrücken
Telefon: 0681/92652-0
Fax: 0681/92652-149
Homepage: http://www.hbks.uni-sb.de
Hochschule der Bildenden Künste Saar

Hochschule der Bildenden Künste Saar

Die Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken, abgekürzt HBKsaar, wurde 1989 gegründet und steht unter staatlicher Trägerschaft. Die Studentenanzahl von 300 ist im Vergleich zu anderen Kunsthochschulen relativ gering. Außerdem ist die HBK im Bundesland Saarland die einzige Bildungsstätte ihrer Art. Es ist also zu erwarten, dass die Interessenten aus der Umgebung oft auf überregionale Angebote ausweichen müssen.


An der HBK stehen das freie Arbeiten und die praktische Ausbildung im Mittelpunkt. Das Studium unterteilt sich in zwei Studiengängen, und zwar Design und Freie Kunst. Diese haben wiederum weitere Themengebiete wie Produktdesign, Malerei oder Bildhauerei. Je nach Studienfach schließt man mit einem Bachelor oder Diplom ab.


Das Studium kann immer nur zum Wintersemester aufgenommen werden. Sobald man zugelassen wird, beginnt man nicht direkt mit dem Wunschstudiengang. Zunächst werden die Studenten aller Studienfächer in einem so genannten Basisstudium mit den Grundlagen der Kunst vertraut gemacht. Erst nach zwei Semestern trennen sich die Wege der Kommilitonen und man beginnt mit dem eigentlichen Schwerpunkt des Studiums. Das Bachelorstudium dauert in der Regel acht Semester, für das Diplom hingegen muss man mit mindestens neun Semestern rechnen. Am längsten dauern jedoch die Fächer Kunsterziehung und die Kunst für Lehramt an Gymnasien. Hierbei benötigt man inklusive Praktika zehn Semester, bis man mit dem Berufsleben starten kann.


Der Studieninhalt an der HBK Saar ist interdisziplinär gestaltet. Dies bedeutet, dass die praktischen Fertigkeiten des Hauptfachs im Zusammenspiel mit fremden Studienthemen erlernt werden. Dadurch sollen die Studenten ihre Projekte aus verschiedenen Perspektiven bearbeiten können.


Weil die Aufnahmekapazitäten begrenzt sind, kann nicht jeder auf Anhieb einen Platz zum Studieren erhalten. Um die Selektierung der Studieninteressierten durchführen zu können, wird von den Bewerbern die Teilnahme an einer Aufnahmeprüfung verlangt. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist aber auch, die Eignung der Bewerber festzustellen und dadurch die Qualität der Lehre beizubehalten. Grundsätzlich sollte man eine Mappe vorlegen können, in der die Fähigkeiten anhand von verschiedenen Werken deutlich werden. Die Hochschule gibt hierzu bestimmte Vorgaben, was sie genau sehen möchte. Um sich ideal vorbereiten zu können ist es ratsam, das Studentensekretariat über die Bewerbungsmappe auszufragen oder die Homepage nach näheren Informationen zu durchsuchen.


Die Hochschule für Bildende Künste befindet sich in Saarbrücken. Die Landeshauptstadt Saarlands hat rund 175.000 Einwohner und grenzt an Frankreich. Hie profitiert man vor allem von den unterschiedlichen Preisen beider Länder. Sind beispielsweise die Lebensmittel oder das Benzin in Frankreich günstiger, fährt man einfach ins rund 5 km entfernte Nachbarland. Ein reichliches Angebot an sportlichen Aktivitäten bieten die 250 Sport- und Turnvereine  Saarbrückens. Ideale Abwechslung erhält man auch in der Innenstadt. Das Kaiserviertel, das Shoppingcenter „Europa Galerie“ und die zahlreichen Märkte und Cafés laden die Besucher zum Flanieren und Einkaufen ein. Lobenswert ist vor allem, dass Saarbrücken zu einem der weltweit 600 Städte gehört, die alle Kriterien der Fairtrade-Towns  Kampagne erfüllt.