Evangelische Hochschule für Kirchenmusik

Daten
Kurzname: Halle HfKiM
Träger: kirchlicher Träger
Studenten: 62 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Sachsen-Anhalt

Kontakt
Straße: Kleine Ulrichstraße 35
Ort: 06108 Halle
Telefon: 0345/21969-0
Fax: 0345/21969-29
Homepage: http://www.ehk-halle.de
Evangelische Hochschule für Kirchenmusik

Evangelische Hochschule für Kirchenmusik

Die Evangelische Hochschule für Kirchenmusik wurde 1926 in Halle gegründet und steht unter kirchlicher Trägerschaft. Die Studentenanzahl wird an dieser Hochschule bewusst gering gehalten, da man vielmehr ein individuelles Studium anstrebt. Zwischen Dozenten und Studenten besteht hier eine enge Bindung. Falls der Student Fragen zu seinem Studium hat oder mal nicht weiter weiß, kann jederzeit ein Kontakt zum Dozenten hergestellt werden. Diese Möglichkeit bieten Massenuniversitäten gerade nicht. Außerdem wird auf die praktische Lehre großen Wert gelegt. Der Bildungsnehmer gewinnt Bühnenerfahrung durch zahlreiche Aufführungen und Konzerte wie z.B. in der Marktkirche, in der Ulrichskirche oder in der Händelhalle, in denen sich jeweils eine Orgel befindet.


Studiengänge die belegt werden können sind beispielsweise Kirchenmusik oder eine Ausbildung zum Glockensachverständigen. Das Studium der Kirchenmusik endet mit dem Diplomabschluss. Aufgrund der geringen Aufnahmekapazitäten und des individuellen Studiums wird nicht jeder Bewerber einen Studienplatz bekommen. Dabei möchte man besonders talentierte Studenten aufnehmen. Um diese Voraussetzungen zu erfüllen, erfolgt eine Aufnahmeprüfung. Die Prüfung unterteilt sich in einen theoretischen und praktischen Bereich. Die theoretische Prüfung dient dazu zu erkennen, inwieweit der Bildungsstand in dem Musiksegment ist. Hierbei möchte man feststellen, ob wirkliches Interesse an der Musik besteht. Dabei könnte historische Wissen oder Sachwissen abgefragt werden. Die ungefähren Prüfungsthemen kriegt der Student mitgeteilt, so dass man sich rechtzeitig vorbereiten kann. Der praktische Teil befasst sich mit dem Spielen von Instrumenten. Sie umfasst Orgel und liturgisches Orgelspiel sowie Klavier. Die musikalischen Instrumente müssen in einer guten Art und Weise vorgetragen werden. Die Dozenten müssen von dem gespielten überzeugt werden. Insgesamt erwarten die Prüfer das Vorspiel von zwei Orgelwerken und drei Klavierstücken. Weiterhin müssen auch unvorbereitete Stücke gespielt werden. Zudem wird der Bewerber auch im Gesang geprüft. Dabei muss ein Volkslied vorgesungen werden. Erst wenn diese Prüfungsgebiete bestanden werden, wird auch eine Aufnahmeprüfung erfolgen. Der Student erhält dann die Bewerbungsunterlagen und wird immatrikuliert, wie es auch an staatlichen Hochschulen üblich ist.


Besonders gut ausgestattet ist die Bibliothek der Akademie. Sie umfasst ca.30000 Musikalien und 5000 Fachbücher. Weiterhin sind ständig sechs laufende Zeitschriften vorhanden. Falls ein Student ein Musikstück einüben möchte, wird er hier sicherlich das richtige Werk finden. Die Präsenz ist vorlesungsbegleitend angelegt, so dass die Medienbestände der Wiederholung oder Vertiefung des Vorlesungsstoffes dienlich ist. Die Bibliothek ist auch ein idealer Ort zum lernen, da man hier in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre lernen kann.