Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle

Daten
Kurzname: Halle HfKuD
Träger: öffentlicher Träger
Studenten: 1072 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Sachsen-Anhalt

Kontakt
Straße: Neuwerk 7
Ort: 06108 Halle
Telefon: 0345/7751-50
Fax: 0345/7751-569
Homepage: http://www.burg-halle.de
Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle

Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle

Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle wurde 1879 gegründet und steht unter staatlicher Trägerschaft. Hierbei handelt es sich um eines der ältesten Hochschulen Deutschlands. Eingeschrieben sind ca. 1100 Studenten. Das  Lehrangeboten ist in zwei Fachbereiche unterteil, in Kunst und Design. In denen sind insgesamt zehn Studiengängen und 21 fachspezifische Studienrichtungen vorhanden. So finden sich beispielsweise Studiengänge wie Bildhauerei, Keramik, Industriedesign oder Modedesign. Hier entstehen während des Studiums nicht nur weiterführende Komponenten von schon vorhandenen Produkten und Konzepten. Auch innovative Neuerungen erblicken das Tageslicht, finden Anerkennung durch zahlreiche Awards, sowohl im Kunst– als auch im Designbereich.


Die Ausbildung ist nicht nur theoretische ausgelegt, sondern bietet viele praktische Facetten. So sind moderne Werkstätten vorhanden, die jederzeit nutzbar sind, falls ein kreatives Werk bearbeitet werden muss. Zudem bestehen viele Kooperationspartnerschaften zu anderen Universitäten und Unternehmen, die mit ihren Projekten von der Kreativität und dem Know-How der Akademie profitieren. Die Studenten hingegen gewinnen bei der Teilnahme an verschiedenen Projekten und Wettbewerben wie die Reign of Art oder dem ADC Nachwuchswettbewerb mehr an praktische Erfahrung.


Die Kunsthochschule betreibt auch Forschungen in ihren Instituten. Unerforschte oder neu begründete Ideen versuchen die Bildungsnehmer gemeinsam mit den Unternehmen umzusetzen. Durch die enge Bindung entstehen auch oft neue Berufsperspektiven. Es geht häufig so weit, dass die Absolventen dann in einem dieser Unternehmen tätig werden.


Eigentlich erfolgt die Aufnahme durch eine einfache Bewerbung, die direkt bei der Hochschule einzureichen ist. Es muss jedoch bedacht werden, dass nicht jede Bewerbung zu einer Aufnahme führt. Man wird nämlich zunächst zu einer Eignungsprüfung eingeladen. Erst durch das Bestehen der Prüfung kann ein Anspruch auf Aufnahme geltend gemacht werden. Die Prüfung wird in einem theoretischen und praktischen Teil unterteilt. Im theoretischen Teil erfolgt eine reine Wissensabfrage wie beispielsweise aus dem Bereich der Kunstgeschichte. Für den praktischen Teil muss der Interessent eine Mappe erstellen, indem die künstlerischen Fähigkeiten sichtbar werden. Die Bewertung der Prüfung erfolgt durch eine Kommission, die so genannte Aufnahmekommission.


Wer es schafft einen Studienplatz zu bekommen, muss für jedes Semester einen Semesterbeitrag zahlen. Dieser Betrag ist nicht immer konstant, variiert jedoch nur selten und geringfügig. Daher sollte der aktuelle Betrag beim Studiensekretariat erfragt werden. Zugleich sollten sich finanziell schwache Studenten an die Hochschule wenden, um sich über Zahlungserleichterungen zu informieren. Weitere aktuelle Informationen können beim Studentenwerk Halle erfragt werden. Die helfen einem auch bei der Wohnungssuche und sind für die Vergabe der Plätze in den Wohnheimen zuständig. Die Wohnungen sind bei den Studenten sehr beleibt, da man mit Gleichgesinnten in einer Umgebung lebt und somit gute soziale Kontakte aufbauen kann.