Aktuelle Kinofilme für Studenten

Der Gang ins Kino zählt zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten und -beschäftigungen von Studenten. Natürlich laufen in den Kinos stets die aktuellsten Filme, doch nicht immer sind alle davon auch sehenswert und interessant.

Um die Aufmerksamkeit der Studenten zu gewinnen gibt es unzählige Werbemöglichkeiten, die die Macher von Kinofilmen nutzen. Das Werben im Fernsehen sowie im Radio und in Zeitungen ist selbstverständlich keine Rarität mehr und auch Plakate in der Stadt sorgen stets für einen vollen Kinosaal.


Aktuelle Kinofilme sind natürlich in aller Munde und speziell wenn ein Film sehr erfolgreich ist oder viel Aufwand erfordert hat, interessieren sich unzählige Studenten für das Resultat der aufwendigen Arbeit. Da es Woche für Woche stets eine große Anzahl an neuen Kinofilmen gibt, ist es für den Kinobesucher in der Regel schwer, sich alle aktuellen Kinofilme zu merken. Natürlich variieren dich Geschmäcker der Zuschauer, sodass sich nicht alle Personen gleichermaßen für jeden Film interessieren. Einige Personen gucken gerne Krimis und Thriller, andere sehen sich lieber Liebesfilme an und wieder andere Zuschauer amüsieren sich im Kino am Liebsten zu unterhaltsamen Komödien.


In Zeitschriften werden natürlich auch stets neue und aktuelle Kinofilme beschrieben. Darüber hinaus verfassen die Autoren sowie die Redakteure der Magazine immer Filmkritiken und Berichte über die aktuellen Filme, sodass es für die Leserinnen und Leser in der Regel kein Problem ist, sich eine Meinung über die vorgestellten Filme zu bilden.

 

Maulwurf unter Leipziger Kinofreunde:

Leipzig: Kino im Untergrund

Leipzig: Kino im Untergrund

Seit einigen Jahren hat sich unter der Leipziger Studentenschaft ein neuer Trend entwickelt: Man trifft sich “konspirativ” an unterschiedlichen Stellen in Leipzig, wird dann zu einem, vorher nicht bekannten, Ort geführt, um sich dort einen alten filmischen Possenhauer rein zuziehen. “Bewaffnet” sind die Teilnehmer mit Decken und Getränkeflaschen. Die Veranstaltung findet nicht etwa in einem modernen Kinosaal oder warmen Versammlungsraum mit ordentlich aufgestellten Stuhlreihen statt, sondern in alten Fabrikgebäuden oder Lagerhallen, die im Zuge der Wendezeit ihre ursprüngliche Daseinsberechtigung verloren haben.

Es ist ein Event der besonderen Art: Was unter einigen Freunden angefangen hat, nämlich an ungewöhnlichen Orten einfach nur mal einen Film zu gucken, hat zwischenzeitlich eine große Anhängerschar gewonnen. Es ist ein, vermeintlich, elitärer Kreis, die ihre “Mitgliedschaft” nicht großartig publik machen möchten. “Ganz Leipzig muss nicht wissen, dass es uns gibt”, meinen die Organisatoren. Die jeweiligen Veranstaltungsorte werden von einigen wenigen “ausgespäht” und die Termine über einen “geschlossenen” E-Mail-Verteiler bekannt gegeben. Dabei hat man sich zunächst an einem bestimmten Versammlungsort einzufinden und wird dann zu einer der vielen Fabrikhallen geführt, die seit der Wende verwaist sind.

Filmisch wertvolle Kostbarkeiten werden an diesen Abenden nicht gezeigt. Zumeist sind es alte, mehr oder weniger, vergessene Possenhauer. Der Inhalt der Filme spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist das Erlebnis des Verbotenen: Guerilla-Kino, Fernsehen im Untergrund, der Geruch nach Öl, Stahl, Staub und Dreck aus vergessenen Produktionsstätten  und die Gewissheit, in diesen Momenten wegen Hausfriedensbruch zur Rechenschaft herangezogen werden zu können.

Viele der Filmfreunde sind zwischenzeitlich aus dem Studentenleben heraus gewachsen, sind Familienväter und gehen über Tag ihren seriösen Berufen nach. Ihren Spaß wollen sie sich aber nicht nehmen lassen und die wachsende Teilnehmerschar hat schon mal die Größe von 100 bis 200 Personen. Es ist ein KICK im tristen Großstadt-Dschungel und vergleichbar mit der GPS-Schatzsuche, eine Schnitzeljagd für Erwachsene, die sich Geocaching nennt.

Das “heimliche Treiben” der Leipziger Studentenschaft ist der Justiz jedoch nicht verborgen geblieben und wie aus alten Zeiten wurde dann auch reagiert: “Maulwürfe” haben sich in den Mail-Verteiler eingeschlichen. Eine “Versammlung” wurde laut Spiegel-Online aufgelöst, bevor sie überhaupt erst richtig begonnen hatte. “Die Polizei hat och Internet”, heißt es von der Obrigkeit in Uniform, während die Kino-Guerilla meint: “Wir hatten schon länger den Verdacht, dass sich unter den Teilnehmern Zivilpolizisten befinden”.

Die Organisatoren der “verbotenen Kino-Kultur” reagierten auf die Stasi-Methoden der Obrigkeit mit Ironie: In einem Raum einer ehemaligen Unterwäschefabrik fand die nächste “Versammlung” statt. Gezeigt wurde: “Mit mir nicht, Madam!” – eine alter Klamauk-Film aus der frühen DDR-Zeit. “Schlüpfer in rosa für Kämpfer aus dem kalten Krieg mit einem Hauch von Nostalgie”.

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