Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main

Daten
Kurzname: Frankfurt am Main PhThH
Träger: kirchlicher Träger
Studenten: 322 (Stand Juli 2009)
Bundesland: Hessen

Kontakt
Straße: Offenbacher Landstraße 224
Ort: 60599 Frankfurt
Telefon: 069/6061-0
Fax: 069/6061-307
Homepage: http://www.sankt-georgen.de
Hochschule Sankt Georgen Frankfurt

Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main

Die Philosophisch- Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt wurde 1926 gegründet. Träger der Universität ist die Gesellschaft Jesu. Diese Gesellschaft ist eine katholische Ordensgemeinschaft. Ordensgelübde dieser Gemeinschaft ist Armut, Ehelosigkeit, Gehorsamkeit und die Gehorsamkeit gegenüber dem Papst. Weitere Strebungen der Gruppe sind Missionarstätigkeiten in Japan, Indien, China und Amerika. An der Uni sind ca. 425 Studenten eingeschrieben, mit dem Ziele einer Ausbildung in Philosophie und Theologie, wobei die religiösen Aspekte die Schwerpunkte des Studiums sind.


Die in Frankfurt liegende Hochschule Sankt Georgen ist für ihre gute theologische Ausbildung bekannt. Es gibt viele Interessenten, die an dieser Akademie studieren möchten. Wegen geringen Aufnahmekapazitäten kann nicht jeder Bewerber einen Studienplatz bekommen. Die Aufnahme erfolgt durch ein Eignungstest, wobei auch die persönlichen Züge des Bewerbers für die Aufnahme eine wichtige Rolle spielen. Finanziell ist die Uni sehr liquide. Ihre Ausgaben werden von den Diözesen Limburg, Osnabrück, Hildesheim und dem Erzbistum Hamburg gedeckt. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Studium kostenfrei ist. Wie an allen Hochschulen, muss auch hier der Student einen Semesterbeitrag entrichten. Die aktuelle Gebühr kann beim Studentensekretariat erfragt werden.


Das Studium dauert in der Regel zehn Semester. Zusätzlich zu dem Regelstudium können weitere Aufbaustudiengänge belegt werden, beispielsweise in Pastoralpsychologie oder Spiritualität. Die Lehre in den Fakultäten wird durch 40 Dozenten ermöglicht. Zu erwähnen ist, dass an der Hochschule bereits viele berühmte Professoren unterrichtet haben. Als Beispiel ist Oswald von Nell-Breuning zu nennen. Nach diesem Theologen sind auch zahlreiche Straßen in Deutschland benannt worden.


Die Bibliothek ist besonders gut ausgestattet, wo der Student auch nach der Vorlesung lernen kann. Hierzu stehen viele Lernplätze zur Verfügung, die von guter Lernatmosphäre geprägt ist. Zu finden sind viele historische Werke, die für ein theologisches Studium von besonderer Wichtigkeit sind. Für jeden Vorlesungsstoff findet der Vorlesungsteilnehmer auch die dazu passende Literatur.


Durch die geringe Anzahl der Studenten findet der Unterricht in Kleingruppen statt, was zu einem besseren Lernerfolg führt. Dadurch können die Hochschüler einen besseren Kontakt zu ihrem Professor pflegen und die Lernlücken schneller schließen. An der Akademie kann der Student auch gut und günstig Speisen. In der hauseigenen Mensa werden täglich warme Speisen angeboten, die sich im studentenüblichen Preisrahmen halten.